Die Heidelberger Universitäts-Psychiatrie
pathologisiert Kunst

Bis zum letzten Ausstellungkatalog dokumentiert die Heidelberger Universität-Psychiatrie, die unverändert an dem bösgläubig erworbenen Besitz der sog. "Prinzhorn Sammlung" festhält, was das Ziel ihrer Bemühungen ist: die Pathologisierung von Kunst.

Völlig transparent wir dies, wie sie die Kunst einer psychiatrischen Diagnose - dem Fall (einer wertenden Objektivierung, die das Subjekt verdinglicht) - zuschreibt:
Von der Künstlerin des untersten Gemäldes ist kein Name bekannt, nur das es sich um eine Frau gehandelt hat, aber der Katalog bezeichnet die unbekannte Künstlerin mit dem Prädikat: Diagnose: Paranoia!

Der Mensch ist mit seinem Namen verschwunden, aber das Bild soll mit "Paranoia" zu identifiziert sein.

Somit offenbart sich, daß bis zum heutigen Tag trotz aller gegenteiliger Beteuerungen von den derzeitigen Verwaltern der Sammlung, der Universität Heidelberg, implizit an einer Ideologie "entarteter Kunst" festgehalten wird.

Paul Goesch - Kleinbild

Josef Heinrich Grebing - Kleinbild

Franz Karl Bühler - Kleinbild

Anonyme Bilder - Kleinbild

Paul Goesch
geb. 1885 in Schwerin
1940 von Ärzten
in Hartheim ermordet

Josef Heinrich Grebing
geb. 1879 in Magdeburg
1940 von Ärzten
in Heidelberg - Wiesloch ermordet

 

Franz Karl Bühler (Pohl)
geb. 1864 in Offenburg
1940 von Ärzten
in Grafeneck ermordet

 

Anonyme Bilder
geschaffen von Menschen ungeklärter Identität

Impressum:
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